In der Zukunft treffen wir uns - sorgearbeit. wohnen. queerfeministisch

Stell Dir vor, es ist das Jahr 2048 ... Wie willst Du wohnen? Wie wollen wir im Jahr 2048 unsere Care-Aufgaben verteilen? Wie und was arbeitest Du? Wie verbringst Du Deine Zeit? Und über Deine eigene Situation hinaus - wie könnte diese Zukunft aussehen? Gemeinsam mit unseren drei Gästen Lina Hurlin, Francis Seek und Mono Welk werden wir nach einer queerfeministischen Vision suchen. Dabei bringen die Sprecher*innen aus ihrem jeweiligen Themenschwerpunkt Wohnen, Care (Sorgearbeit) und Familien-Vielfalt ihre Erfahrung, Wissen und Ideen mit, die wir an diesem Abend miteinander verweben wollen. Mit einer Vision einer Zukunft für alle wollen wir uns von der Gleichgültigkeit der vermeintlichen Alternativlosigkeit lösen und eine positive Vision präsentieren, die über die kapitalistische Wachstumsgesellschaft hinaus weist und dabei konkret vorstellbar ist.
 
Ausgangspunkt - aber keine Vorraussetzung für die Teilnahme an der Veranstaltung - ist das zurückliegende Projekt "Zukunft für Alle". Aus der Zusammenarbeit mit Menschen aus Zivilgesellschaft, sozialen Bewe­gungen und Wissenschaft, haben wir Antworten auf die Fragen gesucht:  Wie wollen wir leben? Und wie kommen wir dahin? Und wie kann die Zukunft gerecht, ökologisch und machbar sein – für alle? Als Ergebniss ist eine Broschüre "Zukunft für alle" von Konzeptwerk Neue Ökonomie entstanden. Die Broschüre ist jedoch kein Masterplan, sondern eine Einladung zum Denken, Träumen, Debattieren und Kritisieren.
 
Die Veranstaltung findet online und auf deutscher Lautsprache statt.
 
Die Anmeldung ist bis zu Veranstaltungsbeginn möglich (4.3. 18 Uhr).
 
Kurzbiographien:
  • Lina Hurlin, setzt sich ein für ein Recht auf Stadt und gutes Wohnen für alle. Aktiv im Mietshäuser Syndikat, im Nachbarschaftszentrum Ostwache und im Netzwerk Leipzig – Stadt für alle. 
  • Mono Welk,  an der Schnittstelle von Kunst und Aktivismus und verortet sich damit in einer queeren Praxis. 2017 leitete er die wilde pferde-Produktion SUPRAMATER-Gameshow (2017), die sich mit dem Mythos von Mutterschaft auseinandersetzte und gründete 2018 das mixed-abled Performancekollektiv POLYMORA Inc.
  • Francis Seek, ist Geschlechterforscher*in und zurzeit Vertretungsprofessor*in für Sozialarbeitswissenschaft an der Hochschule Neubrandenburg. 2020 erschien der Sammelband "Solidarisch gegen Klassismus. Organisieren, intervenieren, umverteilen" herausgegeben von Francis und Brigitte Theißl.
  • Moderation: Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V.
Wann
04.03.2021, 18:00 Uhr
Standort
digital
Deutschland

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